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Urlaub Lago Maggiore - Reisebericht Lago Maggiore ReiseItalien Reisen z. B. Urlaub Lago Maggiore buchen oder Reisebericht Lago Maggiore lesenDie Eltern meines Freundes verbrachten jedes Jahr zwei Wochen am Lago Maggiore, und dieses Jahr hatten sie uns eingeladen einige Tage gemeinsam mit ihnen zu verbringen. Also setzten wir uns in den Zug und fuhren über Basel, durch den Gotthard-Tunnel bis nach Locarno. Hinter dem Gotthard beginnt der Süden, und tatsächlich war der Himmel nach dem langen Dunkel auf einmal blau. Die Wolken waren an der Nordseite der Alpen hängen geblieben.
Es gibt auch eine Stelle an der man gut baden kann, allerdings ist das Wasser des Lago Maggiore ziemlich kalt. Es wird ja von den Gebirgsbächen und den Gletschern der Alpen gespeist. Zudem hat man nur wenige Stunden am Tag Sonne. Im Osten, dort wo auch Pino liegt, hat man nachmittags Sonne, im Westen dafür eher vormittags. Die Berge, die den See umgeben werfen halt ganz schön große Schatten. Den ersten Abend verbrachten wir gemütlich mit leckerem italienischem Essen und einer guten Flasche Wein in dem Restaurant unserer Pension. Alles war hier sehr familiär und die Wirtsleute waren bemüht einem jeden Wunsch zu erfüllen. Ich persönlich bin ein großer Fan der italienischen Küche, für mich ist es die beste Küche der Welt. Am nächsten Tag machten wir eine Rundfahrt um den See. Der Lago Maggiore ist etwa 66 km lang und eher schmal. Wir fuhren bis Lavino, machten zwischendurch eine Kaffeepause in dem hübschen Städtchen Luino, streiften durch die Straßen und besuchten die Pfarrkirche St. Peter und Pauli. In Lavino gibt es eine Autofähre, die uns an das Westufer des Lago Maggiore brachte. Die Überfahrt dauert nicht lang, aber es war schön, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und die wunderschöne Landschaft vom Wasser aus betrachten zu können. Wir besuchten die Wallfahrtskapelle Sacro Monte di Ghiffa, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, aßen Mittag in einem schicken Restaurant direkt am See, nahmen ein kleines Erfrischungsbad, das mich sehr viel Überwindung gekostet hat, und fuhren dann weiter zum Monte Verità, der, oberhalb von Ascona, einstmals das Zentrum alternativer Lebensformen war.
Es gibt alte verfallene Bauernhäuser, ab und an kleine Gasthäuser in denen man einkehren kann und an manchen Stellen kann man im eiskalten und kristallklaren Wasser baden. Im Winter gehört das Tal wohl zu den abgeschiedensten Plätzen Europas, aber im Sommer ist es ein beliebtes Ausflugsziel. Wir hatten fast die ganze Woche, die wir da waren Sonnenschein, und bei Sonne gehört der See sicher zu den schönsten Orten Europas. Aber bei schlechtem Wetter haben die Berge schon was sehr bedrohliches, ziemlich plötzlich kann sich dann das Unheil zusammenbrauen. Danke für diesen Reisebericht vom Lago Maggiore, Carola |
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